Tag 8 - der Ruhetag

Ein letztes Grüß Gott vom Alpenhof,
nachdem wir gestern die Wettervorhersage für den heutigen Tag gesehen haben, war es ein leichtes für uns, den heutigen Tag zum Ruhetag zu bestimmen. Gegen 12 Uhr wussten wir dann auch, dass wir Recht hatten. Es zogen 2 Gewitter durch die Berge und bis 17 Uhr regnete es. Mal mehr, mal weniger, aber immer beständig.
Wir nutzten den Tag um zu reden (was wir ja sonst nie machen), die Rückreise vorzubereiten und auch einfach nur zur Erholung. Da wir heute nicht gefahren sind, gibt es einige Bilder, die ihr euch so sicher vorher nicht vorgestellt habt, lasst euch überraschen.
Wieder einmal sitzen wir am letzten Abend zusammen, schreiben den letzten Tagesbericht und sind vom bevorstehenden Ende unserer gemeinsamen Reise nicht begeistert. Wieder einmal war es eine sehr schöne Zeit, wir haben viel gelacht, Spaß gehabt, tolle Landschaften kennengelernt und unsere "Rosentour" genossen.
Nach dieser tollen Zeit freuen wir uns auf die Fortsetzung im Jahr 2024. Einen groben Plan, wohin es gehen soll, haben wir bereits gefasst. So wie es sich darstellt, werden wir in Europa bleiben. Weiteres folgt dann 2024. Ich verabschiede mich nach dem 8ten Tagesbericht von euch. Für die Zeit, bis ihr wieder Tagesberichte von mir lesen könnt, wünsche ich euch alles erdenklich Gute.
Wir "lesen" uns 2024.
Euer H.
P.S. die Bilder des heutigen Tages zeigen euch einen Teil des heutigen Wetters und der damit verbundenen Einflüsse. Weiterhin habe ich versprochen, das Geheimnis um das Abendessen zu lüften. Schaut auch die Menükarten an und überlegt, wer an welchem Tag was gegessen hat. Zur Erklärung, man konnte sich aus den 3 aufgelisteten Hauptgerichten eines aussuchen, welches dann am nächsten Abend serviert wurde. Einheitlich kann ich berichten, dass jedes Essen hervorragend war.

Tag 7 - Dreiländerecke

Ein freundliches Hallo in die Runde,
wir schreiben den 173igsten Tag des Jahres 2023, den ersten Tag nach der Sommersonnenwende, die Tage werden (leider) wieder kürzer. Zunächst möchte ich einen Nachtrag zu gestern schreiben.
Thomas, der Wirt des Alpenhofes teilte uns gegen 19.30 Uhr mit, dass es gemäß der Tradition auch heute (gestern) ein Feuer zur Sonnenwende geben wird. Um 21.45 Uhr war es dann soweit und wir feierten die Sommersonnenwende. Ein oder zwei Bilder dazu finden sich bei den Photos. Nach gut 30 Minuten und nachdem mit einem Pregler (Obstler der Region) angestoßen wurde, war der Spaß dann vorbei. Eine schöne Geste.
Heute begann der Tag wie immer mit dem aufstehen und dem Frühstück. Um 9 Uhr war Abfahrt zu einer geplanten Runde durch 3 Länder (Österreich, Slowenien, Italien). Wir fuhren vom Lesachtal über den Wurzenpass nach Slowenien. Geplant war eine längere Strecke entlang Kranjska Gora, durchs Innenland und dann nach Italien und über den Nassfeldpass zurück nach Österreich. Da wir auch heute wieder schon zur frühen Stunde Temperaturen jenseits der 30 Grad hatten, nahmen wir davon Abstand. Die Route führte uns direkt vor Kranjska Gora nach Italien. Dort angekommen machten wir eine Pause, in der wir einen wirklich hervorragenden Kaffee tranken, der die stolze Summe von 5 Euro (für 4) gekostet hat. Danach ging es auf direktem Weg wieder nach Österreich und zur Homebase. Das überaus heisse und schwüle Wetter forderte diesen Tribut.
Mittlerweile sitzen wir nach einem wieder hervorragenden Abendessen auf der Terrasse und lassen uns durch eine leichte Brise abkühlen. Wir werden jetzt den Bericht beenden, die Bilder (leider nicht ganz so viele) aussuchen und einstellen. Danach werden wir zum gemütlichen Teil des Abends übergehen, wo wir einem Getränk fröhnen, welches in unserer ersten Reise zu unseren Grundnahrungsmitteln gehörte.
In diesem Sinne allen einen angenehmen Abend.
Euer H.

Tag 6 - Nockalmstrasse

Hallo liebe Daheimgebliebenen,
heute waren fast alle pünktlich beim Frühstück. Zwei Schweizer und der Deutsche mit H waren schon 10 Minuten zu früh da, so dass der zweite Deutsche zwar pünktlich, aber doch zu spät erschien. Nach einem guten Frühstück machten wir uns pünktlich um 9.00 Uhr auf den Weg zur Nockalmstraße. Also wieder den Berg runter bis Kötschach, weiter nach Oberdrauburg und bis Lieserbrücke in der Nähe von Spittal. Bis dahin war es recht ereignislos und "nur" eine Motorradfahrt. Das änderte sich in Lieserbrücke dann enorm. Bis zur Mautstation in Innerkrems schlängelte sich die Straße in gefühlt 1000 Kurven entlang eines Baches, wunderschön! In Innerkrems kurz für 16.50 Euro das Tagesticket gekauft und ab auf die Nockalmstraße. Das Panorama entlang der Strecke….fantastisch. Die Kurvenführung perfekt zum leichten Cruisen mit viel Zeit, das Panorama zu genießen. Schaut euch einfach die Bilder an. Nachdem wir die Nockalmstraße verlassen haben, fuhren wir zunächst noch durch eine wunderbare Landschaft bis zum Millstätter See. Von dort aus dann leider die gleiche Route wie gestern zurück. Die Tageshöchsttemperatur unterwegs war jenseits der 36 Grad. Das ist dann doch anstrengend und wir waren froh, gegen 15.30 Uhr wieder im Hotel gewesen zu sein.
Für Morgen planen wir noch, so dass ich noch keinen Hinweis geben kann. Unbedingt zu erwähnen ist das Essen hier im Alpenhof. Es ist einfach sehr, sehr gut. Am Ende unseres Aufenthaltes werden wir euch in das Geheimnis der "Essensbestellung" sowie der Angebote hier einweisen.
Ich werde mich nun meinen Freunden widmen, Felix noch kurz Korrektur lesen und den Rest die Bilder aussuchen und einstellen lassen.
Da Daniel heute wieder mit dabei war, könnt ihr unsere Tour auf Relife mitverfolgen.
Ich verbleibe bis morgen
Euer H.

Tag 5 - Louis

Ein freundliches Gruess Dia aus Kärnten,
der heutige Tag teilte sich in Arbeit und Vergnügen. Das Vergnügen hatten Felix, Brandy und Heiko während Daniel die Arbeit einholte. Da Daniel heute ein Onlineseminar hatte, welches er nicht verschieben konnte, sind wir zu Dritt gestartet. Da der liebe Daniel nicht dabei war, hat der überforderte Heiko Relife vergessen, so das wir heute kein Video der Tour einstellen können. Damit Daniel nicht so viel von der wunderbaren Landschaft verpasst, haben wir uns für einen Trip nach Villach entschieden. Von Podlanig aus ging es über Kötschach weiter auf der B111 zum ersten Zwischenziel, die Garnitzenklamm. Die nette Frau am Eingang machte uns darauf Aufmerksam, dass wir ca. 1,5 Stunden gehen müssten, um zur Klamm zu kommen. Wir entschieden uns für das Weiterfahren. Brandy hat es geschafft, trotzdem ein paar schöne Bilder einzufangen. Weiter ging es dann nach Villach zu Louis. Einmal kurz durch den Laden, den kostenfreien Kaffee abgestaubt, war das auch erledigt. Die Weiterfahrt planten wir dann entlang dem Afritzer See und dem Feldsee zum Millstätter See. In Millstatt machten wir eine kurze Pause direkt am See und tranken einen hervorragenden Kaffee in einem Hotel, in dem wir normalerweise nicht zu den Kunden gehören.
Interessant war ein Paar aus den USA, welches uns freundlich begrüsste und einige Fragen stellte. Beim näheren Betrachten stellten wir fest, dass der freundliche Herr seine Hose im hinteren Teil des Gesäßes heruntergezogen hatte und quasi mit blankem Hintern beim Mittagessen sass. Dies passte hervorragend zum Rest seiner Kleidung, die einen gehobenen Standard vermuten liess. Sachen gibt`s! Nach dieser kleinen Episode machten wir uns auf den Rückweg und trafen gegen 15.30 Uhr wieder im Hotel ein. Daniel war noch mitten in seiner Besprechung, also ab auf die Terrasse und die Tour bei Kuchen und Bier ausklingen lassen.
Mittlerweile sitzen wir nach einem opulenten Abendessen auf der Terrasse und lassen den Tag ausklingen.
Morgen geht es dann auf die nächste Tour, dann wieder mit einer Relife-Aufzeichnung und noch mehr tollen Bildern.
Ich verbleibe, wie immer mit den besten Grüssen
Euer H.

Tag 4 - der Grossglockner

Ein herzliches Hallo aus dem Lesachtal,
heute waren alle Teilnehmer pünktlich um 8 Uhr beim Frühstück. Dieses war darin begründet, dass wir uns heute auf den Weg zum Großglockner (oder wie der Engländer sagt "Big Bello") gemacht haben. Pünktlich gegen 9 Uhr ging es dann los und nachdem wir die handgezählten 167 Kurven von Podlanig bis Obertrauberg hinter uns gebracht haben, ging es dann entspannt weiter. Kurz vor Lienz ging es dann ab Richtung Großglockner. Es folgten in den nächsten Stunden Kurven im vierstelligen Bereich. Erwähnenswert war der Wasserfall "Jungfernsprung", an dem wir auf dem Hin- und Rückweg eine Pause einlegten. Weiter über Heiligenblut bis zur Mautstation an der Einfahrt der Hochalpenstraße. Die letzten paar Kilometer vor der Station war ein Erlkönig vor uns, von dem wir dann auch ein Bild einfangen konnten. Der erste Weg führte auf die Franz-Josef-Höhe. Nach einer Kaffeepause ging es ein Stück retour bevor wir uns dann auf die Edelweisspitze begaben. Eine traumhafte Landschaft, die uns den ganzen Tag begleitete und eine (kleine) Schneeballschlacht rundeten den Tag ab. Nach erfolgtem Besuch machten wir uns auf den Rückweg und waren gegen 16 Uhr wieder im Alpenhof. Geniesst die Bilder und die Videos (vorausgesetzt es funktioniert) und staunt mit uns über diese wahnsinnige Natur. Ich will noch erwähnen, dass heute ein Tag war, an dem NICHTS besonderes passierte. Diese Tage können wir für die letzten 10 Jahre an einer Hand abzählen.
Ich verbleibe mit den besten Grüßen und einem kühlen Bier (das erste in diesem Urlaub) bis morgen. Neuer Tag, neue Tour, lasst euch überraschen…
Euer H.